«Ich
habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann können
sie ruhig meinen Körper ficken, dann sollen sie mit mir machen,
was sie wollen. Denn ich hasse meinen Körper, der ist so
fett und hässlich und unförmig und sowieso habe ich
es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen
aufhören zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine
Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstört,
ohne zu zerstören, man bleibt übrig und weiß,
dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss
...»
Intensiv, offen und schockierend.
Mit einer sensiblen Sicht für ihr eigenes Leben und die Dinge
um sie herum, schildert die junge Autorin ihr Leben zwischen Drogen,
Gewalt, Kinderstrich und ihren Träumen. Ihre Unbefangenheit
und ihre einzigartige Art, Dinge beim Namen zu nennen, machen
ihre eigenen Narben zu den Zeichen der Verletzung einer ganzen
Gesellschaft.
Taschenbuch 12x18 cm, 120 Seiten
ISBN: 978-3-86608-068-3
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